1. In der Nebensaison reisen
Die meisten Tauchziele haben eine Hochsaison (hohe Nachfrage, hohe Preise) und eine Nebensaison (gute Bedingungen, deutlich niedrigere Preise). Die Bedingungen, die eine Zeit 'nebensaisonal' machen, beeinflussen das Unterwassererlebnis selten merklich.
2. Liveaboards direkt buchen
Liveaboard-Agenturen schlagen eine Marge auf. Direkt über die Website des Betreibers zu buchen — oder den Captain anzuschreiben — bringt oft Last-Minute-Rabatte, kostenlose Upgrades oder ausgehandelte Mehrfahrt-Preise für Stammkunden.
3. Eigene Regler und eigenen Computer verwenden
Leihregler und -computer werden in den meisten Betrieben pro Tag berechnet (10-25 USD/Tag je Stück). Auf einer 10-tägigen Reise spart eigenes Equipment 200-500 USD. Gebraucht kaufen — gut gewartete Regler von seriösen Marken funktionieren einwandfrei zum halben Preis.
4. Nur ein BCD mitbringen und auf den Nassanzug verzichten
Für tropische Ziele (Wassertemperatur 28 °C+) ist ein 3-mm-Nassanzug-Verleih günstig. Kein Jacket mieten — Leihjackets sind oft alt und schlecht passend —, aber ein 3-mm-Anzug für 5-10 USD/Tag ist okay.
5. All-inclusive-Tauchpakete statt Pay-per-Dive wählen
Die meisten Tauchresorts bieten Tagespakete mit 20-30 % Rabatt gegenüber dem Einzelpreis. Vor der Buchung den Gesamtpreis rechnen und nach 7- vs. 5-Tage-Raten fragen.
6. Ufertauchen lernen
Boottauchgänge kosten Geld. Ufertauchgänge kosten nichts (außer der Flaschenfüllung). Bonaire, Curaçao, Amed (Bali), Koh Tao und Dahab bieten hervorragendes Ufertauchen ohne Bootsbedarf.
7. Vor der Reise zertifizieren lassen
Am Zielort zertifizieren ist bequem, aber teuer — OWD-Kurse kosten 300-600 USD in Thailand, 400-700 USD auf den Malediven. Eine Zertifizierung in einer heimischen Pool-und-Steinbruch-Schule vor der Reise kostet 150-300 USD und erlaubt, am Zielort ab Tag 1 zu tauchen.
8. Günstig übernachten
In den meisten Tauchzielen gibt es Gästehäuser, Homestays oder kleine Hotels nahe den Tauchbetrieben zu einem Bruchteil des Resortpreises. In Koh Tao, Amed und Dahab kostet ein Bungalow in fußläufiger Entfernung zum Dive Shop 15-30 USD pro Nacht.
9. Ausrüstung in lokalen Dive Shops kaufen
Tauchläden in Thailand, Indonesien und auf den Philippinen verkaufen Equipment zu Preisen weit unter dem westlichen Einzelhandel. Computer, Flossen, Masken und Anzüge aus Läden in Phuket oder Labuan Bajo sind oft 30-50 % günstiger als Online-Retail in Europa oder den USA.
10. Länder mit günstigem Wechselkurs wählen
Indonesien, Philippinen, Thailand, Ägypten, Honduras und Mexiko bieten echten Gegenwert für westliche Reisende. Malediven, Galapagos und Französisch-Polynesien nicht — bei der Zielwahl berücksichtigen.
11. Zu zweit reisen
Private Guides, Charter-Aufschläge und Einzelzimmerzuschläge entfallen, wenn man mit einer zweiten Person reist.
12. Ein Wochenpaket bei einem Betreiber bündeln
Die meisten Betreiber geben Tauchern, die sich für eine komplette Woche bei ihnen verpflichten, bessere Preise als bei tagesweiser Buchung. Das Wochenpaket vor der Ankunft verhandeln.
13. Nitrox nur bei langen Tauchgängen mieten
Nitrox wird als tages- oder tauchgangsbezogener Aufpreis berechnet. Auf kurzen Tauchgängen (40-50 Minuten), bei denen die Nullzeit kein Engpass ist, ist der Nutzen marginal.
14. Nicht im Resort-Restaurant zu Abend essen
Resort-Essen hat Gefangenenpublikum-Preise. An den meisten Tauchzielen gibt es in fußläufiger Entfernung hervorragendes lokales Essen zu einem Bruchteil des Resortpreises.
15. Einem Tauchclub beitreten
Viele Zielbetriebe haben gegenseitige Vereinbarungen mit Tauchclubs — Mitglieder bekommen Rabatt. PADI Dive Centers, NAUI-Mitgliedsbetriebe und nationale Sporttaucher-Verbände (BSAC in Großbritannien; SSI international) bieten über angeschlossene Betriebe Mitgliederpreise.